Szenenwechsel im
Kulturbahnhof kreuztal
Zwischen Gestern und Heute
Vorübergehend
neue Öffnungszeiten:

Montag - Freitag
6.30 - 10.30 Uhr und
14.30 Uhr - 18.30 Uhr

Aktuelle Ausstellung // Szenenwechsel LIII

Bruno Obermann

Zwischen Gestern und Heute

Die Gemälde sind in Mischtechnik aus Acryl, Ölkreiden und Öl und dem Format 120 x 110 bzw. 140 x 140 cm angefertigt.

Seinem Katalog mit Arbeiten der vorausgegangenen Schaffensperiode von 2016 – 2019 hatte Obermann den Titel Nirgendland gegeben, also den von geographisch, landschaftlich, lokal nicht näher identifizierbaren, utopischen, rein ästhetisch in Kunstwerken definierten Orten.

Es liegt nahe, den Folgebildern der Jahre 2020 – 2021 nun den Gruppentitel Nirgendzeit zu verleihen, also den eines nicht messbaren Zeitraums im Irgendwo.

Bruno Obermann zeigt mit dieser Ausstellung seine Neigung zur figurativen Malerei mit Vorbildern wie Edward Munch und Ernst Ludwig Kirchner und seinen Hang zur abstrakten Malerei.

Munchs großer internationaler Einfluss beruht ja auf einem einzigen Werk, das schon in den Grundschulbüchern vieler Länder zu finden ist, nämlich seinem Bild Der Schrei. Dessen Kopfform und Gestus hat in zahlreichen Bildern Obermanns Eingang gefunden. Der Hang zu abstrakten Farbflächen findet bei Bruno Obermann seine Vorbilder bei den weltweit prägenden amerikanischen „abstract expressionists“ der 1950er- bis 1970er-Jahre wie Jackson Pollock, Willem de Kooning, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Barnet Newman und Robert Motherwell.

„Action painting“ etwa und Jackson Pollocks „paint dripping“-Verfahren werden auch von Bruno Obermann mit seiner steten Bodenmalerei, den vielen Schichten von Lasuren und Übermalungen seiner Bilder benutzt und weiterentwickelt.