Kunstausstellung
Szenenwechsel XV /Katharina Hochhaus "Tagträume und Nachtwachen"
Kulturbahnhof Kreuztal
19. April 2012 bis 01. Juli 2012
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Samstag und Sonntag, 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Kulturbahnhof , Bahnhofstr. 11, 57223 Kreuztal
Die sinnliche Gebundenheit zu erkennen, sich mit ihr zu identifizieren und zugleich den Verlust zu fürchten und zu ersehnen, ist ein Motor ihrer Entscheidung, plastisch zu arbeiten, sich mit Raum und Dinglichkeit auseinanderzusetzen.
Aber auch der optischen Verarmung unseres urbanen Umfeldes, gegen eine absolute Wertigkeit der Erscheinungswelt, der Dinge, ist ihr die Kunst ein Mittel, die Einbildungskraft zu mobilisieren, neue Sprachformen zu entdecken, das Leben lebendiger zu machen.
Zivilisation im weitesten Sinne wird thematisiert, ganz banale Wahrnehmungen, Andeutungen des Zweckdienlichen, die eigenen Bewegungen, Erinnerungen, Ordnungen artikulieren sich in ihren Skulpturen.
Wobei sie sich gleich, trotz ihrer Abhängigkeit von diesen Impulsen, in ihrem zurückhaltenden Lyrismus zum Zweckfreien, Offenen hin orientieren.
So kann ein wohlbekanntes Objekt, eine erinnerte Situation eine geheimnisvolle Grauzone schaffen, oder in eine räumliche und plastische Abenteuerlust verstricken.
Eine Welt der Übergänge zeigt sich. Fragen zu Stabilität-Labilität-Kontinuität eines Zustandes werden gestellt.
Die klassischen Bildhauermaterialien Stein, Gips, Beton,Terracotta bieten ihr die Möglichkeiten, ein Vokabular des Konstruktiven und Plastischen zu entwickeln, Skulpturen zu bauen oder wachsen zu lassen, den spannenden Übergang von Fläche zu Raum, stellvertretend für Abstraktion und Sinnlichkeit, zu erforschen.
„Tagträume und Nachtwachen“
Seit zwei Jahren entstehen eine Vielzahl von kleinen Wandskulpturen aus Gips zu einem Werktitel: „Tagträume und Nachtwachen“ .
Sie bewegen sich thematisch zwischen Realität und Traum, und spielen mit der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmung durch innere und äußere Einflüsse, ihre formale Präsenz ist eine Gradwanderung zwischen Fläche und Raum.
Das Thema der Gestaltwerdung beschäftigt sie. Die Frage nach den formenden Kräften, den Impulsen. Die innewohnende Gestaltkraft alltäglicher Handlungs- und Ordnungsmuster wird erforscht.
Ihre eigene Tätigkeit als Herstellende/Handelnde spiegelt sich hier. Handlung wird zur Fragestellung der Verantwortlichkeit. Was wiederum die Kunst selbst berührt.
Gruppenausstellungen
1993 Projektausstellung „Multiples-Portables“, Köln
1994 Ausstellung im Kölner Rathaus
„Künstlerdialoge“, WERKSTADT Bonn
1995 Maschinenhalle „Zeche Carl“, Essen
1996 Galerie ARTicle, Köln
1997 Projekt „`ne ART Basar “, Köln
1998 Projektausstellung IMPULSE an der FH Köln für Architektur
2000 Bienale für Kleinplastik, Hilden
2003 „Skulptur Draußen“ , Skulpturenprojekt, Köln
2007 „Grosse Kunstausstellung München“
2008 Kunstverein Wiesbaden
2010 Kunstverein „Hardthof/ARThof“, Gießen
Kunstmesse Niederrheinisches Preussenmuseum Wesel
2011 „Kunstbox“ Junge Skulpturenmesse Dortmund
Einzelausstellungen
2003 Galerie Kubima, Leverkusen
2011 „Kunsthaus am Schüberg“, Ammersbek