Szenenwechsel im
Kulturbahnhof kreuztal
Grenzen des Verstehens
Vorübergehend
neue Öffnungszeiten:

Montag - Freitag
6.30 - 10.30 Uhr und
14.30 Uhr - 18.30 Uhr

Aktuelle Ausstellung // Szenenwechsel LIV

Ingrid Hamel-Weber & Barbara Weiss

Grenzen des Verstehens

Ingrid Hamel-Weber

Ingrid Hamel-Weber richtet mit ihren Arbeiten den Blick auf Alltägliches mit dem Fokus auf das, was sich möglicherweise dahinter verbirgt, auf das Unsichtbare, Gefühlte, Gedachte, Ersehnte. Ihre Arbeiten erzählen vom Leben und bilden die Tiefe des individuellen Kosmos ab. Dabei bleibt für den Rezipienten vieles offen und es entsteht Raum für eigene Gedanken. Unfertiges, Wort- oder Satzfragmente fügen sich in Bilder, zunächst ausschließlich in der Absicht, dem eigenen Blick standzuhalten.

Die Farbigkeit der Werke bleibt in ihrer Undefiniertheit eher organisch-körperlich. Der Hinweis auf den leeren Raum - auf das Zusammenspiel von Beschichtungen und Entschichtungen spielt mit den Grenzen des Verstehens.

Barbara Weiss

Das Konzept für die Ausstellung ist im letzten Moment auszuwählen, was mitgenommen wird, um damit im Vitrinenraum des Kulturbahnhofs zwischen Wand und Scheibe eine Installation entstehen zu lassen. Das können Arbeiten aus den letzten Tagen vor dem Aufbau sein, Unfertiges, Material. Vorkommen kann Zeichnung, Malerei, Objekt, Fotografie, Audio.

In ihren Arbeiten untersucht Barbara Weiß die Grenzbereiche dieser Disziplinen, mischt sie und versucht, sie aufzulösen bis zu einem Zustand des fast nichts mehr sein. Zufälle und spontane Entscheidungen, die im Nachhinein manchmal nicht mehr nachvollzogen werden können, spielen eine Rolle in diesem Prozess. Zeichnung kann zum Objekt werden, Gefundenes zum Ready Made.

Die Installation entsteht im und für den Raum, der vorgefunden wird und selber wirkt. Aus dem Mitgenommen entsteht das, was dem Raum seine temporäre Form gibt. Die Entscheidung was dort bleibt, wird vor Ort getroffen. Das weitere folgt daraus.